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Solidarität und Soziales Engagement nicht nur zu Zeiten Coronas - Carolin Lauffenburger und Giulia Consiglio nehmen uns mit

Carolin Lauffenburger und Giulia Consiglio - zwei junge Frauen aus Berlin, die nicht nur eine wunderbare Freundschaft verbindet, sondern auch ihre gemeinsame Arbeit und verschiedenste Projekte. In diesem Interview erzählen sie von ihrem sozialen Engagement, nehmen uns mit hinter die Kulissen und lassen uns an ihrem momentanen Alltag in Zeiten der Corona-Krise teilhaben. 

Carolin Lauffenburger und Giulia Consiglio arbeiten beide in der Medienbranche und engagieren sich schon viele Jahre sozial. Aus aktuellem Anlasse setzen sie sich vor allem auch  für die öffentliche Thematisierung und gegen häusliche Gewalt ein. Nicht nur das, die beiden helfen, sofern es die aktuelle Situation zulässt, auch vor Ort. Sie nehmen uns mit und geben darüber hinaus Einblicke in ihre ersten Berührungen mit sozialen Projekten und teilen ihre eigenen Erfahrungen mit uns. Außerdem erzählen sie welche Rolle dabei ihr beruflicher Werdegang spielt und wie sich ihre Visionen für die Zukunft gestalten. 

CarolinLauffenburg_GiuliaConsiglio_maramea_Interview

1. Liebe Carolin, liebe Giulia, wir freuen uns auf ein Interview mit euch und sind gespannt auf eure Erzählungen. Möchtet ihr euch zuerst einmal selbst vorstellen und verraten, woher und wie lange ihr euch schon kennt? 

Giulia: Mein Name ist Giulia Consiglio und ich bin 30 Jahre alt. Für mein Studium zog es mich 2012 in die Hauptstadt, wo ich seither lebe und als selbstständige Fashion Stylistin und Managerin arbeite. Zu meinen Kunden gehören neben prominenten Persönlichkeiten aus TV- und Film, auch feste Produktionen und Influencerinnen. Neben der Arbeit engagiere ich mich auch für unterschiedliche soziale Projekte. Das Thema Nachhaltigkeit und ein bewusster Umgang mit den uns begrenzt zur Verfügung stehenden Ressourcen, ist vor allem durch mein Studium zu einem wichtigen Bestandteil meiner Arbeit und eigenen Lebenseinstellung geworden.

Carolin: Mein Name ist Carolin Lauffenburger, ich bin 27 Jahre alt, lebe in Berlin und arbeite als Model, Instagrammerin und Fotografin. Zueinander gefunden haben Giulia und ich indirekt durch unsere gemeinsame Leidenschaft für die Mode.

Kennengelernt haben wir uns über Fotograf Grayson Lauffenburger, meinem Ehemann, im Januar 2018 während der Fashionweek. Seither sind wir nicht nur privat sehr gut befreundet, sondern haben zudem bereits viele gemeinsame Projekte und Produktionen umgesetzt. 

2. Aus aktuellem Anlass habt Ihr euch gefragt "WAS IST, WENN ZUHAUSE KEIN SICHERER ORT MEHR IST?". Gerade in der Corona-Krise können Frauen und ihre Kinder noch häufiger von häuslicher Gewalt betroffen sein. Deshalb engagiert ihr euch momentan u.a. für Frauenzimmer e.V., einem gemeinnützigen Verein, der von häuslicher Gewalt betroffenen Frauen und ihren Kindern Zufluchtswohnungen und Unterstützung bietet. Wie entstand die Idee und was konntet ihr bisher schon erreichen?

Corona führt uns einmal mehr vor Augen, wie privilegiert wir eigentlich sind. Die einschneidenden Maßnahmen zur Eindämmung des Covid-19 Virus stellen alle Menschen vor unterschiedliche Herausforderungen. Zu wissen, dass es Menschen gibt, die von der Corona-Krise ganz besonders hart betroffen sind, war Anstoß unseres Handelns. Als wir von der Zunahme häuslicher Gewalt gegenüber Frauen und Kindern hörten, dieses allerdings öffentlich noch zu wenig thematisiert wurde, waren wir uns direkt einig, dass wir unsere Unterstützung eben diesen Frauen und Kindern bieten wollten. Wichtig war uns hier die Möglichkeit eines direkten Kontaktes zu den verantwortlichen Koordinatorinnen und eine lokale Einrichtung in einem unserer beider Bezirke. Nach erster Recherche sind wir relativ schnell auf Frauenzimmer e.V. gestoßen. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie sind ungleich verteilt und treffen Frauen und ihre Kinder in Notunterkünften besonders hart. Auf unsere E-mail und dem damit verbundenen Vorhaben einer Unterstützung, reagierte der Verein sehr dankbar. Seither stehen wir in engem Austausch mit der Einrichtung und haben die Möglichkeit aus erster Hand zu erfahren, woran es den Frauen und Kindern in dieser schweren Zeit mangelt. Direkt zu Beginn haben wir einen Spendenlink gestartet und diesen auf Instagram in unseren Beiträgen veröffentlicht. 

Dank großzügiger Unterstützung weiterer Freiwilliger und Kooperationspartner, konnten wir die Frauen und ihre Kinder so bereits mit essentiellen Produkten, Hygieneartikeln, Kinderkleidung und euren selbstgenähten mara mea Mund-Nasen-Masken versorgen. Allerdings mangelt es weiterhin an Laptops und Computern, um den schulpflichtigen Kindern den Zugang zum Online-Schulunterricht zu ermöglichen. Die Kinder drohen daher derzeit den Anschluss zu verlieren und in ihren bisherigen Lernfortschritten immer weiter zurückzufallen. 

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Ganz besonders freuen wir uns darüber, dass langsam auch mehr auf der politischen Ebene geschieht. Sehr wichtig ist dabei die neu erschienene Poster-Aktion gegen häusliche Gewalt “Stärker als Gewalt” des BMFSFJ. Denn wir wissen, dass viele Frauen nicht die Möglichkeit haben, sich unbeobachtet an Einrichtungen und Notfallnummern, wie die BIG Hotline, zu wenden. Durch die Poster-Aktion, welche bereits von vielen Supermärkten unterstützt wird, haben Betroffene die Möglichkeit über andere Wege auf sich und die bedrohliche Lage aufmerksam zu machen. Darüber hinaus macht die Aktion das eigentliche Tabuthema, häusliche Gewalt, in der Gesellschaft präsenter.

3. Ihr habt euch schon öfter für gute Projekte eingesetzt. Online erhält man Einblicke in Themen wie den deutschen Lesepreis, die Björn Schulz Stiftung etc., wie kamt ihr zu euren Projekten? Steht dabei etwas ganz besonders im Vordergrund? Welche Projekte liegen euch besonders am Herzen? 

Giulia: Mit 10 Jahren erfuhr ich durch eine TV-Spendengala von der Greis Krankheit “Progerie-Syndrom” eines kleinen Mädchens, was mich nachhaltig prägte. Da wollte ich sofort helfen. Stellvertretend durch meine Mutter spendete ich mein kleines Taschengeld. Dies war tatsächlich der Beginn meines sozialen Engagements und dem Bedürfnis „Schwächeren“ in unserer Gesellschaft zu helfen. Mir ist besonders wichtig selbst mitwirken zu können, egal in welchem Umfang, aber vor allem zu wissen, wo meine Spenden ankommen. Während meines Studiums in Berlin ergab sich dann die Möglichkeit mit dem Kinderhospiz der Björn Schulz Stiftung in Kontakt zu treten. Ich muss zugeben, dass ich weinte, als ich das erste Mal durch die Einrichtung geführt wurde. Dann aber sah ich mit welcher bedingungslosen Warmherzigkeit und Lebensfreude die Pfleger und ehrenamtlichen Helfer die Kinder betreuten. Ich wusste sofort, dass meine Unterstützung hier in genau die richtigen Hände kommt. Gemeinsam mit einem Botschafter organisierten wir bereits eine weihnachtliche Lesung, die fortan zur jährlichen Tradition geworden ist. Durch meinen Beruf in der öffentlichen Branche und die damit verbundenen Kontakte, sind wir auch viel auf Charity-Veranstaltungen, wie beispielsweise Tribute to Bambi, geladen. Dadurch auf Projekte aufmerksam gemacht zu werden und diese unterstützen zu können, ist mir in diesem Zusammenhang besonders wichtig. Seit dem vergangenen Jahr unterstütze ich nun auch die Stiftung Lesen und deren alljährlichen bundesweiten Vorlesetag. In diesem Zusammenhang war ich auch das erste Mal bei der Verleihung Deutscher Lesepreis und sehr beeindruckt von all den kreativen und tollen Ideen, wie man das Lesen für jedermann zugänglich machen und interessant gestalten kann. Zugleich war ich erschrocken über die aktuellen Zahlen, wie viele Kinder und Jugendliche nicht richtig Lesen und Schreiben können. Ebenso erschreckend waren die Studien-Ergebnisse, die aufzeigen, dass ein Drittel aller Eltern ihren Kindern nicht vorlesen.

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Carolin: Mein erster Kontakt mit Charity kam letztes Jahr über den Tribute to Bambi zustande. Ich war sehr berührt von den Menschen, die sich dermaßen aufopfern und kreativ sozialen Problemen gegenüberstellen. Dort hatte ich das Gefühl, dass ich mich engagieren und meine Reichweite für den guten Zweck nutzen möchte. Unser aktuelles Projekt liegt mir besonders am Herzen, da ich mich selbst vor einigen Jahren in einer ähnlichen Situation befunden habe und leider auch einige Frauen kenne, die betroffen sind. Viele von ihnen wirken nach außen stark und leiden im Stillen, da die Gesellschaft immer noch fragt: Warum bist du nicht gegangen? Dabei vergessen wir die Täter zur Verantwortung zu ziehen. Hinzu kommen emotionale Manipulation, Abhängigkeitsverhältnisse und Angst vor der Reaktion des gewalttätigen Partners im Falle einer Trennung, besonders wenn noch Kinder im Spiel sind.

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4. Giulia, auf deinem Instagramkanal sind auch Erwähnungen von gender equality zu sehen. Stehen diese Themen bei dir im Fokus?

Ich bin keine aktive Feministin, allerdings verfolge ich seit Jahren dieses wichtige Thema der Gleichberechtigung von Frauen und Männern in der Gesellschaft. Auch aus diesem Grund unterstütze ich beispielsweise Edition F – ich finde es großartig, was die beiden Gründerinnen u.a. mit dem Female Future Force Day geschaffen haben. Mich persönlich freut es immer, wenn ich in Teams arbeite, die großen Wert auf Gleichberechtigung legen und die Arbeit von Männern und Frauen in gleicher Weise wertgeschätzt wird.

Leider ist dies jedoch keine Selbstverständlichkeit. Die aktuelle Krise serviert uns die bestehenden Ungleichheiten wie auf dem Silbertablett: Frauen sind zunehmend häuslicher Gewalt ausgesetzt, die Doppelbelastung durch Homeschooling und Kinderbetreuung bei geschlossenen Kitas und Schulen wird in erster Linie von ihnen gestemmt; gleichzeitig sind es überwiegend Frauen, die in systemrelevanten Branchen arbeiten und gerade den Laden am Laufen halten. Es ist kaum zu glauben, dass dies auch die chronisch unterbezahlten Berufe sind. Das wird uns jetzt hoffentlich bewusst! Die Corona-Pandemie könnte dazu beitragen, dass sich in Politik und Gesellschaft die Wahrnehmung dessen, was Frauen tagtäglich leisten, weitet. Ich habe die Hoffnung, dass diese neue Perspektive zu mehr Wertschätzung gegenüber der systemrelevanten bezahlten und auch unbezahlten Arbeit von Frauen führt. In der Arbeitswelt sollte sich dies auch durch bessere Gehälter äußern - Applaus alleine reicht eben nicht aus. 

5. Carolin, du arbeitest hauptberuflich als Model und stehst mittlerweile auch selbst hinter der Kamera. Hast du eine Vision die du mit deinen Bildern sowohl vor als auch hinter der Kamera ausdrücken möchtest? 

Für mich ist es wichtig, weibliche Schönheit und Stärke in all ihren Facetten zu zeigen. Viel zu lange wurde uns medial ein sehr eingeschränktes Frauenbild und Schönheitsideal vermittelt, die Zeit ist reif für eine ‚Demokratisierung‘ und eine Repräsentation aller Frauen. Wir sollten endlich als eigenständige Persönlichkeiten wahrgenommen werden und nicht als Projektionsfläche für Stigmen, Rollenbilder oder Fantasien. 

Immer mehr Frauen arbeiten mittlerweile auch in der Kreativbranche und ich persönlich liebe es, Synergien zu schaffen und in kompletten Frauenteams zu arbeiten, da so jede Frau ihre eigene Weiblichkeit ungehindert in ihre Arbeit einfließen lassen kann.

CarolinLauffenburg_maramea_shooting

6. Giulia, du bist Fashion Stylistin, Consultant und Fashion Manager mit familiären Wurzeln in Italien. Merkst du im Arbeitsalltag zwischenmenschlich große Unterschiede? Was bedeutet das für dich?

Ich denke das lässt sich nicht so einfach pauschalisieren. Auch innerhalb der jeweiligen Länder gibt es ja bekanntlich große Unterschiede. Was mir jedoch auffällt ist, dass der herzliche Umgang und die gegenseitige Unterstützung, sowie die damit einhergehende Wertschätzung in manchen Bereichen unterschiedlich ist. In Italien steht die Familie und das soziale Miteinander sehr stark im Vordergrund. So mag manches Mal der Eindruck entstehen, dass es den ItalienerInnen leichter fällt zu helfen und solidarisch miteinander zu sein. Dieses merke ich auch im Austausch mit ProjektpartnerInnen oder bei Produktionen. In Deutschland sind die ProjektpartnerInnen häufig fokussierter und zielstrebiger; in Italien temperamentvoller und leidenschaftlicher. Ich versuche eine Balance aus beidem in meine tägliche Arbeit zu bringen – klare Struktur und Verantwortungsbewusstsein gepaart mit einer gewissen Leichtigkeit. 

Ich liebe es mit so vielen verschiedenen kreativen und inspirierenden PartnerInnen und KundInnen zusammen zu arbeiten. Dies bietet mir die Möglichkeit, eine Vielzahl von Menschen unterschiedlicher Branchen und Kulturen kennen zu lernen, sich mit ihnen auszutauschen und voneinander zu lernen. 

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7. Ihr habt schon öfter mal zusammengearbeitet, wie haben sich eure Projekte ergeben und plant ihr schon etwas Neues? Habt ihr vielleicht sogar Visionen die ihr mit uns teilen wollt?

Carolin: Seitdem wir uns getroffen haben, war uns schnell klar, dass wir eng zusammenarbeiten werden. Durch Giulias Erfahrung als Stylistin und Managerin hat sie viele Kontakte in die Fashionbranche. Ergänzt durch meine Arbeit als Model und Instagrammerin war es uns möglich bereits zu Beginn ein entsprechend breit aufgestelltes Netzwerk aufzubauen. Seither organisieren wir regelmäßig Shootings und produzieren in enger Zusammenarbeit Content für unsere Kooperationspartner. In diesem Jahr möchten wir uns neben unseren bestehenden PartnerInnen, besonders auf nachhaltige Labels und Unternehmen mit gemeinnützigem Hintergrund konzentrieren. Derzeit sitzen wir an einer gemeinsamen Ausarbeitung unserer Ideen und Gedanken. Giulia ist hier bereits in Kontakt mit einigen größeren Veranstaltern und ich mit internationalen Magazinen.

Giulia: Ergänzend zu der Frage meiner Vision: ,,Ich möchte später einmal sagen können, etwas Nachhaltiges geschaffen und hinterlassen zu haben. Mein Traum ist es, nicht nur meine eigene kleine Produktionsfirma zu haben, sondern auch eine gemeinnützige Einrichtung zu gründen. Wie genau das aussehen wird, entwickelt sich gerade noch.”

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8. Nun habt ihr beide kreative Beruf und lebt in Berlin. Wie empfindet ihr das Leben und Arbeiten zur aktuellen #socialdistancing Zeit bedingt durch Covid-19 in der Hauptstadt? Inwiefern wird eure Arbeit und Kreativität durch den "neuen Alltag" eingeschränkt? Und wie geht ihr damit um?

Carolin: Mittlerweile habe ich mich an die neue Geschwindigkeit gewöhnt. Anfangs fühlte sich die Entschleunigung eher wie eine Vollbremsung an, da ich normalerweise jede Woche beruflich unterwegs bin. Ich ziehe meine Inspiration eigentlich aus meinen Reisen, den Eindrücken, die ich sammle und dem Austausch mit anderen Kreativen. Das fehlt mir zur Zeit extrem. Allerdings versuche ich die momentane Situation jetzt als Chance zu sehen, um neue Projekte anzustoßen. Zudem bot sich durch diese Krise die Möglichkeit, mich Herzensangelegenheiten zu widmen und somit hilfsbedürftigen Menschen meine Unterstützung anzubieten.

Giulia: Tatsächlich war es auch für mich zu Beginn eine große Umstellung. Ich habe allerdings das Gefühl, dass sich die Menschen trotz Social Distancing, zumindest mental wieder näherkommen und muss ehrlicherweise zugeben, dass ich die Entschleunigung derzeit sogar genieße. Ich telefoniere beispielsweise viel häufiger und länger mit GeschäftspartnerInnen, erhalte immer häufiger Briefe und Postkarten. Zu sehen, dass sich die Mitmenschen vermehrt freundlicher begegnen und welche tollen Hilfsprojekte ins Leben gerufen werden, unterstreichen diese Wahrnehmung. Ich habe zum Beispiel angefangen mich jede Woche einer kreativen Aufgabe zu widmen. Ergebnis: selbst gestickter Tischläufer und Makramee sind fertig. Unser gemeinsames Herzensprojekt Frauenzimmer e.V. gehört seit nunmehr sechs Wochen auch zu meinen täglichen Aufgaben. Aber natürlich ist es beruflich auch bei mir derzeit sehr eingeschränkt. Home-Office habe ich schon immer gemacht, aber die Möglichkeit auch einmal aus einem Café zu arbeiten, fällt weg. Veranstaltungen fallen aus, dementsprechend auch die Aufträge und Kooperationen. Aber ich arbeite derzeit intensiv neue Projekte und Ideen aus - auch gemeinsam mit Carolin. Auch der Alltag am Set einer Produktion hat sich durch die Rücksichtnahme auf die vom RKI empfohlenen Schutzmaßnahmen verändert. 

9. Zum Schluss. Habt ihr ein Mantra, nachdem ihr lebt, oder eine Weisheit, die ihr anderen Menschen mit auf den Weg geben möchtet?

Giulia: Lebe mit Respekt vor Dir und zu den anderen- der Natur, den Lebewesen, aber vor allem meinen Mitmenschen mit einem respektvollen Umgang zu begegnen, diese Einstellung und damit verbundenen Grundwerte begleiten mich stets. Hinschauen und zuhören ist essentiell - denn nur, wenn wir achtsam sind und mit offenen Augen durch die Welt gehen, können wir helfen!

to hate

is an easy lazy thing

but to love

takes strength

everyone has

but not all are

willing to practice

-rupi kanur

Carolin: Ich habe oft gesehen, wie viel bereits ein Lächeln oder eine kleine Geste der Nächstenliebe in dem Leben eines Menschen bewegen kann. Daher versuche ich meinen Mitmenschen immer mit viel Empathie und Hilfsbereitschaft zu begegnen.

‘Unexpected Kindness is the most powerful, least costly, and most underrated agent of human change.’

-bob kerrey

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Liebe Carolin, liebe Giulia - tausend Dank für das offene, ernste und interessante Interview zu den vielen wichtigen Themen. 


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